Konversionsflächen
Karl-Heinz Stoll, Vertreter des Bezirksbeirats Rohrbach im Entwicklungsbeirat
Die Freien Wähler Heidelberg begrüßen die Einrichtung des Entwicklungsbeirats und die Entsendung ihres Bezirksbeirats Karl-Heinz Stoll als Vertreter Rohrbachs.
Sein Credo:
Alle Arten der Gebäude- und Flächennutzung sind willkommen, sofern sie integrationsfähig, ausgewogen und ohne unverhältnismäßige Nachverdichtung umsetzbar sind und der Werterhaltung des Bestandes nicht schaden. Bestehende Stadtteilstrukturen sollen ergänzt, erweitert und möglichst verbessert werden.
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Geschrei im Entwicklungsbeirat
Was für ein unsägliches, unwürdiges Geschrei gleich zu Beginn eines Prozesses der auf jahrelange Zusammenarbeit angelegt ist.
Wozu eigentlich? Im Entwicklungsbeirat sitzen, vom Gemeinderat (GR) bestellt, 32 Vertreter aller nur denkbaren Vereinigungen, Parteien, Vereinen, Bezirksbeiräte, Gruppierungen, Kammern u. Institutionen.
(Mit EBM Stadel übrigens nur einer aus der Verwaltung). Sie sind legitimierte Vertreter tausender, wenn nicht zigtausender Mitbürger dieser Stadt und sollen dem GR und der Verwaltung helfen, richtige Entscheidungen zu treffen und gleichzeitig den Stimmen derer, die sie vertreten, Gehör zu verschaffen.
Ist das nicht Bürgerbeteiligung par excellence? Ist das nicht die Öffentlichkeit? Sind nicht schon die Stadträte/innen an sich die, denen die Bürger ihre Stimme gegeben (geliehen) haben? Wer hindert denn die Bürger, im Sinne einer (Bürger)-Beteiligung, sich dort zu engagieren wo sie am meisten Einfluss nehmen können?
Bei 10 Gruppierungen/Parteien im GR sollte doch eine zu finden sein, in der man die eigene Position vertreten sieht. Egal welcher Couleur. Ist das nicht Bürgerbeteiligung? Obendrein würde sich jede einzelne Gruppe im GR über engagierte Mitstreiter(=Mitarbeiter), die wiederherum ihre eigene Position einbringen können, sehr freuen. Man(der Bürger) muss es nur tun.Mir ist keine Gruppe bekannt, die nicht dringend interessierte Mitstreiter für ihre Sache sucht.
Wem das nicht reicht, den hindert in dieser Stadt kein Mensch, eine weitere politische Interessensvertretung zu gründen,nach demokratischen Regeln selbstverständlich. Es ist nicht genug, immer nur dagegen zu sein und andere per se der Unredlichkeit zu bezichtigen. Da wird der Verwaltung „Dummheit“ vorgeworfen, ein wie oben bezeichnetes Gremium als “Geheimclub“, dessen Zusammensetzung hämisch als„exquisit“ tituliert. Konstruktive Kritik und Konsensbereitschaft sieht anders aus.
Demokratie verpflichtet zur Mitarbeit, auch und gerade auf kommunaler Ebene. Es ist höchste Zeit, dass nicht nur die lauten Minderheiten von sich reden machen,sondern endlich auch die (bisher) stummen Mehrheiten die Stimme erheben. Wir brauchen Menschen die aucheinmal für etwas sind.










