Bezirksbeirat Weststadt/Südstadt
Bericht aus dem
Bezirksbeirrat Südstadt/ Weststadt:
Thema „Konversion“
Am Donnerstag dem 24.09.2011 wurden die Bezirksbeiräte der Heidelberger Südstadt/ Weststadt von dem Vorstand des Vereins Senfkorn e.V. eingeladen. Grund der Einladung war das Bestreben, sich kennen zu lernen, um dann sich dem Thema: Abzug der US-Streitkräfte aus Heidelberg 2015 zu widmen. Der Verein Senfkorn e.V., Südstadtgemeinde „Markus“, ist ein Verein zur Stärkung der Markusgemeinde und Förderung der Stadtteilarbeit in der Südstadt. Außerdem wird das „Südstadt-Info“ von diesem Verein herausgegeben.
Anwesend von den Bezirksbeiräten waren Frau Ursula Röper (Südstadt, GAL), Herr Wagner (Weststadt, SPD) und Frau von Frankenberg
(Südstadt, FWV). Vom Vorstand des Senfkorn-Vereins waren anwesend: Frau Hartung, Vorstand, Frau E. Sündermann, Vorst.- Vertretung, Frau Herbstrieth, Schriftführerin und Herr Triebel,
Kassenwart.
Mit dem Auszug der Streitkräfte aus der Südstadt werden allein in der Mark Twain Village wohl ca. 700 Wohnungen frei, die weitgehend zur Südstadt gehören. Spielplätze, Sportanlagen, Kirchen, Schulen und viele Grünflächen gehören dazu, alles zusammen ergibt dies eine Fläche, die ca. ein Drittel der Südstadt beträgt. Das kann eine Riesenchance sein, den Stadtteil zu verändern und attraktiver zu gestalten.
Wichtig ist es nun, die Bürger und Bürgerinnen der Südstadt für dieses Thema zu sensibilisieren und zu informieren. Deshalb hat der Verein u.a. eine Umfrage am Südstadtfest gestartet, welche die
Wünsche und Anregungen der Bürger herausarbeiten sollte. In der Umfrage (40 Fragebögen, Rücklauf 26) kam heraus, dass die Südstädter mit einer überwältigenden Mehrheit für den Erhalt der
Grünflächen und Spielplätze sind. Außerdem gibt es Wünsche für preiswertes Wohnen, Wohnen für junge Familien und Singles und Senioren, alternative Wohnformen und Studenten WG´s wurden genannt.
Wünsche nach einer Infrastruktur, Läden, Gemeinschaftseinrichtungen sowie Hochseilparks, Skaterparks, Spielhalle, Kinos(?), und öffentliche Gartengelände wurden angesprochen. Für Tagungen,
öffentliche Veranstaltungen könnten Kirchen und Schulen „herhalten“. Die Idee, das Nato-Hauptquartier als Kongresszentrum zu sehen, wurde ebenfalls erwähnt. Zusätzliche Ideen wie Musikschulen,
Sportmöglichkeiten etc. etc. sind auch zu nennen..
Zu guter Letzt: Zwei Drittel der Befragten könnten sich vorstellen, im neuen Areal zu wohnen. Nun erhofft sich der Senfkornverein
mit der Stärkung durch die Bezirksbeiräte Unterstützung und zeitgerechte Information (auch vom Entwicklungsbeirat) und man hat die Bitte, dass Veranstaltungen im Bezirk mit den Südstädtern
stattfinden, um Gehör zu bekommen. Das Ziel ist, die Bürger mehr ein zu beziehen. Das nächste Treffen dieser Art wird Anfang 2012 stattfinden.
Christine v. Frankenberg, FWV










